Kinderernaehrung
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Ernährung und Karies

Eltern können viel machen, um ihre Kinder vor Karies zu schützen. Am wichtigsten sind dabei die ersten zwei bis drei Lebensjahre.
Besonders zahnschädigend sind Bakterien mit dem Namen „Streptococcus mutans“. Diese Bakterien werden vor allem in den ersten beiden Lebensjahren von Erwachsenen auf das Kind übertragen, zum Beispiel beim Ablecken des Breilöffels oder des Nuggis. Deshalb sollten Eltern solche Speichelkontakte möglichst verhindern.
Doch auch die Ernährung spielt eine grosse Rolle. Auf Nahrungsresten an den Zähnen siedeln sich Bakterien aus der Mundhöhle an, welche sich vorwiegend aus Kohlenhydraten ernähren. Daraus bilden sie Säuren, welche den Zahnschmelz angreifen. Je häufiger ein Kleinkind Zucker isst, um so besser können sich kariesverursachende Bakterien vermehren. Mehr Bakterien in der Mundhöhlen verursachen mehr Karies.
Neben Zucker sind auch  Fruchtzucker, z.B. in Trockenfrüchten, Milchzucker, z.B. in Milch und Stärke, z.B. in Chips, gutes Futter für die Bakterien. Je stärker ein Lebensmittel an den Zähnen klebt, um so eher entsteht Karies. Bananen, Honig und Trockenobst sind deshalb nur dann erlaubt, wenn nachher die Zähne geputzt werden. Ständiges Dauernuckeln (Schoppen) sollte ebenfalls vermieden werden. Gut für die Zähne ist dagegen ein Stück Käse. Das darin enthaltene Fett überzieht die Zähne mit einer Schutzschicht gegen das Angreifen der Bakterien.

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  © 2004 by Marianne Botta Diener
 
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